Pressestimmen zu «Hinter dem Bahnhof»

NZZ, 29. Juli 2010
Aus der poetischen Provinz
«Arno Camenisch hat für die Gleichzeitigkeit des Schönen und des Schreckens eine zauberhaft leichte Sprache gefunden.» - Roman Bucheli, NZZ

Saarländischer Rundfunk, SR2 KulturRadio, 11. Dezember 2010
Hinter dem Bahnhof von Arno Camenisch
«Diese ganz eigene Sprache, in der Camenisch erzählt, verzaubert auf Anhieb durch ihre Poesie.
Sein Buch „Hinter dem Bahnhof“ hinterläßt süchtige Leser. Es ist ja nur ein knappes Jahr in dem Dorf, das der Autor uns gewährt, man möchte länger, viel länger mit diesen Figuren zusammenleben.» - Hanne Kulessa, SR2 KulturRadio

Du - Das Kulturmagazin, Dezember 2010
Den inneren Idioten entdecken
«Dieses Buch zeigt bis hinein in die Sprache, wie fremd uns die eigene Nähe ist und wie viel Migration des Inneren hinter uns Schweizern liegt.»
«Und doch zeigt sich, dass alte Versuchsanordnungen, wie die "Er-Schöpfung" eins Platzes oder eines Dorfes, neu geschrieben werden können, wenn ein eigensinniger Autor wie Camenisch solchen Ideen neue Färbungen entlockt, wie es eben nur ein echter Idiot kann. Und das ist in der designten Gegenwartsliteratur das grösste Lobwort.» - Stefan Zweifel, "Du" Kulturmagazin

Die Berliner Literaturkritik, 17. September 2010
Auf ein Schwäzli
«Camenisch ist mit diesem Zweitling ein grossartiger Text gelungen.» - Angelo Algieri, Die Berliner Lieraturkritik

Sunday Herald, Schottland, 28. November 2010
Books of the Year 2010
«Remember Des Dillon's me and ma gal? Roddy Doyle's Paddy Clarke? "Hinter dem Bahnhof" (Engeler) by Swiss writer Arno Camenisch is right up there. Make way, Heidi, for two young brothers; their take on their mountain village. An instant classic!» - D. McLaughlin, Sunday Herald

Die Suedostschweiz, 30. Juli 2010
Arno Camenisch lädt zu einem weiteren Tanz mit der Sprache
«Hinter dem Bahnhof heisst das Werk, in dem Camenisch wieder gekonnt virtuos mit der Sprache spielt.» - Franco Brunner, Die Suedostschweiz

SDA, 27. Juli 2010
Hinter dem Bahnhof - Schwäzlis und andere Grüschs
«Das zweite ist das schwierigste Buch, sagt man. Camenisch hat diese Klippe souverän und leichtfüssig gemeistert.» - Beat Mazenauer, SDA (erschienen in „Bündner Tagblatt“, „Die Suedostschweiz onlie“, "Zürichsee-Zeitung" und "Schaffhauser Nachrichten")

NZZ, 2. Dezember 2011
Das Dorf im Takt bei Arno Camenisch
«Nie wurde mit derartig polyfonem Sprachwitz und in so vexierender Intonation vom Dorfleben gehandelt.» - Hörbuchbesprechung, NZZ 

Der Freitag, Berlin, 30. September 2010
«Über eine Jugend im Dorf, unter Rätoromanen, lakonisch und sprachgewitzt erzählt.» - Hinter dem Bahnhof als Literaturtipp von Michael Angele, Der Freitag

Literaturclub SF, 16. November 2010
Beitrag über "Hinter dem Bahnhof" in der Sendung Literaturclub des Schweizer Fernsehens

Schweizer Monatshefte, Oktober 2010
Kein Dorf zu klein, eine Welt zu sein
«Der eigentliche Clou an Camenischs Kunstsprache ist die Umkehrung: gerade die Substantive, die in der rätoromanischen Alltagssprache als Germanismen empfunden werden, fallen hier dem deutschsprachigen Leser als vom Romantschen verunstaltet auf. Es ist eine der vielen Qualitäten dieses Textes, dass es Camenisch unaufgeregt gelungen ist, dem deutschsprachigen Leser die Irritation der Rätoromanen angesichts der vielen ihre Sprache durchdringenden Germanismen erfahrbar zu machen.» - Rico F. Valär, Schweizer Monatshefte

Fixpoetry, Hamburg, Dezember 2010
Vom Selbstverständnis der Sprache - Arno Camenischs "Hinter dem Bahnhof"
«Es braucht eine gewisse Zeit bis Auge, Ohr und Sinne in die ganz besondere (Sprach-)Welt eintauchen. Und wenn sie es getan haben, dann lässt sie die Faszination an Arno Camenisch jüngstem Buch ‚Hinter dem Bahnhof' nicht mehr los.» - R. Portillo, Fixpoetry, Hamburg

Hessischer Rundfunk, hr2, 3. November 2010
Buchbesprechung "Hinter dem Bahnhof"
«Man muss beim Lesen etwas aufpassen, es entwickelt sich ganz schnell eine Sucht nach mehr.» - Hanne Kulessa, hr2 Kultur

NZZ, 18. November 2010
Wenn Camels die Curva schneiden
«Camenisch erzählt mit ansteckender Freude an der Sprache, unverkennbarem Talent für Dramaturgie und viel Gespür fürs Reduzieren und Pointieren.» - Sibylle Birrer, NZZ

Kulturtipp Nr. 17, 11. August 2010
Erinnerungen an die jassende Tatta
«Der Bündner Autor Arno Camenisch spielt virtuos mit der Sprache und schafft packende Bilder.» - Jonas Arnold, Kulturtipp

WOZ, 14. Oktober 2010
Sprachlich die Curva schneiden
«Camenisch schreibt das alles so farruct hinterlistig auf, dass wir das Leben mit all der Carambolascha im Dorf haarscharf sehen, unmittelbar riechen und glasklar hören.» - Adrian Riklin, WOZ

Sonntag, 1. August 2010
Sein literarisches Biotop liegt tief in der Provinz
Ein Porträt von Arno Camenisch und seinen Büchern "Sez Ner" und "Hinter dem Bahnhof" - Marco Guetg, Sonntag

20 Minuten, 17. August 2010
Moracopfs, Miraclas und Cigarettas
«Camenischs Prosa ist bildstark und ökonomisch, und es ist ganz erstaunlich, wie er diese kindliche Erzählweise so leicht und locker hinbekommt. Vollends zauberhaft machen den Text die rätoromanischen und die Mundart-Einsprengsel, die eine ganz eigene Melodie schaffen und an denen man sich beim Lesen richtig vergnügen kann.» - Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

DRS 2 aktuell, 3. September 2010
Arno Camenisch und das verflixte zweite Buch
«Ein würdiger Nachfolger auf den gefeierten Erstling Sez Ner.» - DRS2

Financial Times Deutschland, 22. September 2010
Highlights auf dem Büchermarkt - "Hinter dem Bahnhof" von Arno Camenisch
«Es ist eine Welt, die zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen sozialer Norm und Individualität zerrissen ist, sowie zwischen "Schwäzli" und "Schlägarai". Der 32-jährige Autor dokumentiert eine verschwundene, mehrsprachige (Kinder-)Welt der 80er-Jahre: treffend schön.» - Angelo Algieri, Financial Times Deutschland

DRS 3, Buchtipp, 14. September 2010
Arno Camenisch "Hinter dem Bahnhof"
«Ein irrsinniges Buch!» - Tania Kummer, DRS 3

DUM - Das Ultimative Magazin, Wien, Nr. 56, November 2010
Hinter dem Bahnhof
«Das Einzigartige und in dieser Form auch äußerst Gelungene ist die sprachliche Umsetzung. Diese Gratwanderung: da die Hochsprache, dort der Dialekt und in der goldenen Mitte eben dieser schmale Grat, den Camenisch wagemutig und souverän beschreitet. Für alle lesbar aber näher dran an der abgebildeten Dörflichkeit.» - Markus Köhle, DUM Magazin, Wien

Süddeutsche Zeitung, 21. März 2012
Letzte Runde
Hinter dem Bahnhof: «Wieder gelingt es Camenisch, fremden Alltag fremd aussehen zu lassen.» - Süddeutsche Zeitung

Der Sonntag, Freiburg (DE), 12. Dezember 2010
Die ganze Welt, das Dorf
«In einer herzergreifend direkten und biegsamen Sprache erzählt.» - René Zipperlen, Der Sonntag

Basler Zeitung, 26. November 2010
Vertieft ins Rätoromanische
«Ein Eingedenken ans Rätoromanische: "Als wir das zweite Mal zurückschauen, ist das Dorf verschwunden." Kurz, knapp, lesenswert – "farruct"!» - Christine Richard, Basler Zeitung

Bieler Tagblatt, 29. September 2010
Bub, Bündner, dreisprachig
«Arno Camenisch ist ein sehr wacher, präziser und ausdauernder Sprachbeobachter.» - Peter P. Schneider, Bieler Tagblatt

das Kulturmagazin, No. 01 Januar 2011
Berge, Beiz und Bahnhof
«Wenn sich Dialektausdrücke wie „Curva“, „Cäpplis“ und „Cravattas“ in den diesmal vollständig auf Deutsch geschriebenen Text einschmiegen, evoziert das ein heimeliges Gefühl intimer Vertrautheit. Wer hier aber eine heile Welt anzutreffen erwartet, irrt. Ein gefühltes Demoklesschwert, eine dumpfe Ahnung tiefer Abgründe, hat sich zwischen die Zeilen gesogen.» - Ivan Schnyder, das Kulturmagazin

Schweizer Monat, Juni 2011
«Tancavilmol»
«Camenischs Erzählungen «Sez Ner» und «Hinter dem Bahnhof» gehören zu den originellsten Werken der Schweizer Gegenwartsliteratur.» - Sybille Kurt, Schweizer Monat

Expositionen, Ausg. 3, Sommer 2011
«Auf den Frost ist Verlass»
«Mit seinen beiden ersten Romanen (Sez Ner und Hinter dem Bahnhof) bietet Arno Camenisch der Leserschaft humorvoll abgründige Einblicke in die bündnerische Provinz.» - Manuela Heiniger, Expositionen

Schweizer Illustrierte, 13. November 2010
«Spiel mit der Sprache»
«In seinen Texten schafft der Autor gekonnt Irritation. Nicht selten kippt vordergründig Heimeliges ins Unheimliche.» -Isolde Schaffter-Wieland, Schweizer Illustrierte

Kulturtipp 17/11, 13.-26. August 2011
Hörbuch: Dorfgeschichten im gelungenen «Groove»
«Kein anderer hätte diesen Text besser und so gut wie hier interpretieren können als Arno Camenisch selber.» - Urs Hangartner, Kulturtipp

rezensionen.ch, 8. November 2010
Vom Selbstverständnis der Sprache
«Jedes einzelne Wort steht auf Inhalt und Klangfolge bezogen exakt am richtigen Ort – nichts ist dem Zufall überlassen.» - Regula Portillo, rezensionen.ch

DRS 1, Schwiiz und quer, 9. November 2010
Kindheit im Bergdorf
Arno Camenisch im Gespräch mit Anita Richner über sein neues Buch "Hinter dem Bahnhof". Zudem liest Camenisch daraus vor. - DRS 1

Bündner Anzeiger, 25. August 2010
«Der Charme hockt in der Färbung»
«Ein Roman, der an die Kindheit anrührt, präzis, dicht, bildhaft und sehr musikalisch». - Ursina Straub, Bündner Anzeiger

Tavulin litterar, RTR, ils 7 da november 2010
Hinter dem Bahnhof da Arno Camenisch
«Das ist einer, der mit allen linguistischen Wassern gewaschen ist, dieser Camenisch». - Hardy Ruoss, RTR
« Camenisch hat den Mut, die literarische Curva zu schneiden, so dass man fasziniert ist». - Clà Riatsch, RTR

Sarganserländer, 5. Oktober 2010
Das Bündnerland ist überall
«Camenisch las in Bad Ragaz aus seinen kürzlich erschienenen Werken "Sez Ner" und "Hinter dem Bahnhof". Die Kostproben begeisterten das Publikum.» - Brigitte Aggeler, Sarganserländer

La Quotidiana, 4. August 2010
Rösslis pil Luis da Schlans ed ina Rayon
«Sch'ins prova da refar cun leger il process dal scriver a l'inversa, vul dir da transfurmar quei ch'ins legia en insatge ch'ins auda, pon ins giudair la plaina bellezza, comica e valur litterara da quest text.» - Rico Valär, La Quotidiana

Radio Grischa, 16. September 2010
Hinter dem Bahnhof von Arno Camenisch
«Camenisch, ein Sprachakrobat!» - Nino Gadient, Radio Grischa

Biel-Benkemer Dorf-Zytig Kulturtipps, 24. September 2010
Hinter dem Bahnhof von Arno Camenisch
«Das schmale, unprätentios aufgemachte Bändchen garantiert schlichte, unverfälschte Lesefreude.» - Urs Berger

Radio Rumantsch, 17. August 2010
Da badvannas e pierfleschas
«In cudisch ch'empermetta en mintga cass ina buna presa divertiment!» - RR